Männercamp 2026
Das Männercamp 2026 entsteht aus der Frage, was Männer heute wirklich brauchen – jenseits von Rollenbildern, Erwartungen und schnellen Lösungen. Im Kern geht es um Identitätsfindung, um die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und dem Selbstverständnis als Mann – nicht als fertiges Konzept, sondern als offener Prozess.

Im Zentrum stehen ehrlicher Austausch, persönliche Reflexion, innere Ruhe und Ausgeglichenheit, körperliche Erfahrung und Natur sowie die Verbindung zu sich selbst und zu anderen.

Aktuell befinden wir uns in der Phase der Sammlung und Auswertung von Erfahrungen, Perspektiven und Rückmeldungen. Dazu gehören auch zwei kurze Umfragen – für Männer und für Frauen. Beide Perspektiven sind für uns wichtig, um ein möglichst differenziertes Bild zu entwickeln.

Das Kick Off ist für September 2026 geplant. Das genaue Programm wird aktuell entwickelt – von eintägigen Formaten bis hin zu mehrtägigen Retreats.
Dieses Projekt richtet sich an Männer, die bereit sind, sich selbst ehrlich zu begegnen, und bestehende Haltungen und Vorstellungen zu hinterfragen und sich als Mann in all seinen Facetten weiterzuentwickeln.

Hannes

Über die Zusammenarbeit

Im Rahmen des Projekts Männercamp 2026 arbeiten Hannes und ich als Initiatoren und Partner zusammen. Organisiert und geleitet wird das Retreat von Hannes und mir unter Einbeziehung von Expert:innen aus den Bereichen psychische Gesundheit, Lebensberatung und Coaching, Kommunikation, Yoga und Natur.

Hannes (54) ist studierter Kommunikationswissenschaftler, war rund 30 Jahre in Salzburg im Medienbereich tätig und leitete über zwei Jahrzehnte ein Filmproduktionsunternehmen mit namhaften Kunden aus Wirtschaft, Sport und Kultur. Seit 2016 lebt er vegan, seit 2019 verbringt er die überwiegende Zeit in Costa Rica und lebt dort bestmöglich im Einklang mit der Natur sowie unter einfachen und nachhaltigen Bedienungen. Er pflanzt jetzt Bäume, baut Obst und Gemüse an und hat das stressige und auslaugende Business-Leben hinter sich gelassen. Er ist Gründer und Betreiber des Aufforstungsprojekts Wildlife Fruits – und vor allem jemand, der nicht nur denkt oder spricht, sondern handelt.
Hannes gehört zu den Menschen, die Ideen nicht lange im Kopf bewegen, sondern in die Realität bringen. Projekte wie Wildlife Fruits entstehen nicht aus Konzepten, sondern aus gelebter Erfahrung, persönlichem Einsatz und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Was dabei oft nicht sichtbar ist: Die Wege dorthin sind selten einfach. Persönliche Transformation bedeutet bei ihm nicht Theorie, sondern konkrete Schritte, Entscheidungen und auch Unsicherheiten auszuhalten. Gerade daraus entstehen Projekte, die Substanz haben und über sich selbst hinauswirken.
Ein Beispiel dafür ist sein Engagement in Costa Rica: Land zu erwerben, um Bäume zu pflanzen, die Biodiversität zu erhöhen und Lebensräume für Tiere zu schaffen – nicht als Idee, sondern als gelebte Praxis. Solche Schritte sind selten. Und sie machen einen Unterschied.

Ich selbst bringe eine andere Perspektive ein. Meine Arbeit ist stärker geprägt von Reflexion, psychologischer Einordnung und dem Versuch, Erfahrungen verstehbar und integrierbar zu machen.
Aufgewachsen bin ich in einfachen Verhältnissen in der Ukraine. Mein Vater verließ die Familie, als ich noch ein Baby war – eine Erfahrung, die mich früh mit Themen wie Halt, Verantwortung und innerer Orientierung in Berührung gebracht hat, auch wenn ich ihre Bedeutung erst viel später wirklich verstehen konnte.
Mein Weg führte mich über das Psychologiestudium in Moskau sowie eine weitere Ausbildung an der Kiewer und Moskauer Gestaltinstitut. In den letzten Jahren habe ich umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit Menschen gesammelt, einerseits als HR-Manager in unterschiedlichen Projekten, andererseits in Einzel- als auch im Gruppensettings im psychologischen Kontext. Diese Erfahrungen prägen meine heutige Haltung: weniger als Methode, sondern als Fähigkeit, Prozesse wahrzunehmen, zu begleiten und gemeinsam zu reflektieren.
Die letzten Jahre in Österreich haben meinen Blick zusätzlich erweitert – insbesondere in der Arbeit mit Menschen, die sich in Übergängen befinden: zwischen Sprachen, Kulturen und inneren Welten.

In dieser Kombination liegt für mich die Stärke unserer Zusammenarbeit: Erfahrung und Reflexion. Handlung und Einordnung. Natur und Bewusstsein. Und eine tiefe Verbundenheit und Männerfreundschaft, in der man füreinander da ist und über alles reden kann!
Gemeinsam entsteht daraus ein Raum, der nicht auf schnelle Antworten abzielt, sondern auf ehrliche Auseinandersetzung und Entwicklung.